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Dörfer

Beauraing

 


BURG


 Es bleiben derzeit nur Türme, Mauern und Nebengebäude der Burg übrig. Und doch verteidigte eine Burg Beauraing schon im Mittelalter.

Zu dieser Zeit gehörte Beauraing zum Herzogtum Luxembourg und sein erst erwähnter Grundherr war Gérard von Beauraing. Am 12. Mai 1436 wurde die Burg erstmals bei einem Kampf zwischen Jehan II. von Herbigny und dem Bischof von Lüttich zerstört.

Es war der Bürgermeister von Givet, ein Herr De le Colle, mit seinen Ohne - Hosen Verbänden, der die Burg ein zweites Mal zerstörte und gegen Ende der Französischen Revolution blieben nur noch Trümmer übrig.

Der französische Architekt Mestral führte den Wiederaufbau, der dem Herzog von Osana 300 Millionen dieser Zeit kostete, durch. Nie war die Burg so strahlend schön gewesen.

In den Gewächshäusern, von denen heute noch Überreste bestehen, konnte man Pflanzen und Sträucher aus aller Herren Länder bewundern: Orangen- und Zitronenbäume, Palmen, Kakteen ...Selbst zwei Affen lebten dort. Ehrengäste gab es viele in der Burg und so kam es, dass der Prinz von Wales, der spätere König von England, 1880 dort empfangen wurde.

Beim Verkauf der Burg sollte das Mobilar in Köln Käufer finden. Zu diesem Zwecke kamen Arbeiter in den Wohnsitz. Damit sie genügend Licht zum Verpacken der Güter erhielten, brachten sie Petroleum mit; das verhiess nichts Gutes. In der Nacht vom 3. Dezember 1889 brachen Flammen an mehreren Stellen aus. Am folgenden Morgen blieben nur noch Trümmer übrig.

Von 1897 bis 1912 war die Burg von Herrn Charneux bewohnt. An Herrn Matys abgetreten, wurde sie von Herrn Lenelle, der sie wiederherstellen wollte, gekauft. Die ehemaligen Nebengebäude, die fast unbeschädigt waren , ebenso der Turm, sind nun zu einem sehr geschmackvollen Kastell umgebaut worden.


ERSCHEINUNGEN


Die Jungfrau Maria erschien den Kindern des Ortes in einem Pensionat und der Schule.

Am Dienstag, den 22. November 1932 gegen sechs Uhr abends begeben sich Fernande Voisin und ihr Bruder Albert zum Pensionat, um ihre Schwester Gilberte abzuholen. Zwei weitere Mädchen, die Schwestern Andrée und Fernande Gegeimbre, begleiten sie. Im Halbdunkel nimmt Albert Voisin einen weissen Schimmer wahr, der auf dem Hang zu wandern scheint, über der Grotte, die Unserer Lieben Frau von Lourdes geweiht ist.

Seine Begleiterinnen unterscheiden ebenfalls eine menschliche Gestalt, die an diesem Ort einhergeht. Als Gilberte Voisin aus dem Pensionat tritt, bemerkt auch sie eine Art Statue mit gefalteten Händen. Erschrocken und eher an einen üblen Scherz glaubend, ergreifen die fünf Kinder, zwischen 9 und 15 Jahre alt, ganz verstört die Flucht.

Das gleiche Phänomen wiederholt sich am nächsten Abend, ebenso am Donnerstag, den 1. Dezember. Die Kinder benachrichtigen die Eltern Degeimbre, die entschliessen, sie dorthin zu begleiten.

Allein den Kindern offenbart sich die Erscheinung sogleich. Diese knien nieder, das Ave Maria betend. Und sie versichern: „es ist eine schöne Dame, strahlend weiss, die unter dem rosa Hagedorn hin und her geht“.

Am gleichen Tag um 21 Uhr kommen die Kinder zur Grotte zurück und sehen erneut diejenige, die sie schon die Heilige Jungfrau nennen.

Auf die Frage „Sind Sie wirklich die Unbefleckte Empfängnis?“ antwortet die Erscheinung am Sonntag, den 4. mit Kopfnicken. Das Gleiche geschieht am 5., 6.und 8. Dezember. Mehr als zehntausend Menschen sind versammelt.

Am 17. Dezember bittet die Jungfrau die Kinder um den Bau einer Kapelle. Am 23. äussert sie den Wunsch, Beauraing möge Wallfahrtsort werden.

Freitag, den 30. sagt die Jungfrau den Kindern: „Betet, betet viel“. Am 31., eine kurze Erscheinung. Am 2. Januar sagt die Jungfrau: „Einem jeden von euch werde ich etwas mitteilen“. An diesem Tag sind 25000 Menschen zugegen.

Die Menge betet, Wunder erhoffend. Die Kinder erdulden schlimmes Verhör von mehr als hundert Ärzten unter Vorsitz der Staatsanwaltschaft von Dinant. Nachdem die Jungfrau ihnen Geheimnisse preisgab, hätte sie mitgeteilt: „Ich bin die Mutter Gottes, die Königin des Himmels; betet immerzu, auf Wiedersehen“.

Nach dreiunddreissig Erscheinungen, nach einer Vielzahl Studien von Theologen und Ärzten erlaubt Seine Eminenz Heylen, Bischof von Namur ,die Anerkennung des Kultes.

Am 22. August 1946 wird die Domäne unserer Lieben Frau von Beauraing symbolisch übergeben. Eine Statue der Jungfrau, ein Werk von Aurélien Pierroux, wird unter dem Hagedornbusch errichtet. Am 22. August endlich wird der Grundstein der Kapelle beim Busch gelegt. Die Kirche erkennt die Realität der Erscheinungen an und seither kommen die Pilger jährlich zu Tausenden nach Beauraing.


PARK DES KASTELLS SAINT-PIERRE


In der Nähe der Stadtmitte können Sie durch eine ganz bezaubernde Anlage bummeln: dem Kastell-Park Saint Pierre mit seinen 27 Hektar Wald, Spazierwegen, sieben Teichen und einem schönen Wohnsitz, das durch Charles Lenelle erbaute Kastell. Es ist ein wundervoller Ort für Wanderungen, Angeln, Sport treiben (Vita piste)) und fürs Rasten mit seinen Grill- und Ruheplätzen. Eine kleine Baumzüchtung, wo charakteristische Bäume und Sträucher der Calestienne wachsen, lädt Sie ein, etwa fünfzig verschiedene Arten von Waldgehölzen zu entdecken. Der Park ist Besitz der Stadt Beauraing und ist dem Publikum zugänglich.

 



Beauraing







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Der Himmel über Val de Lesse

Rochefort [ 22-11-2017 - 19:25 ]