• fr
  • nl
  • en
  • de
   
 

Schnell suchen

Weitere Kriterien


video Valdelesse

Diaporama

RoMaNa RoadbookRoadbook : the Lesse Valley by car or motorbikePark  Castel Saint-PierreProvinzdomäne von ChevetogneFerme de la Comogne - pferdemolkereiStraussenfarm in DoneuWanderkarte HouyetMalagne,  Archäopark von RochefortZentrum für Stein und EisenbahnDomäne der Grotten von Han : WildtierparkDomäne der Grotten von Han : WildtierparkExplore Val de Lesse - Mountainbike trails - GPS




Dörfer

Celles

Celles kommt aus dem lateinischen cella, Zelle , und verdankt , der Sage nach, seinen Namen dem Heiligen Hadelin (617 – 690), aus Guyenne gebürtig. Nach langem Herumreisen, bei dem er für eine Zeit vom Heiligen Remacle, Gründer der Abtei von Stavelot, begleitet wurde, zog sich der Heilige Hadelin in eine Höhle inmitten der Wälder zurück. Es gesellten sich mehrere Persönlichkeiten, die von seinem Ruf der Heiligkeit angezogen wurden, zu ihm. Die Zellen, die die Begleiter des Heiligen erbauen liessen, um dort zu leben, gaben dem Dorf seinen Namen.

Die Kirche von Celles, im frühromanischen Stil und vortrefflich erhalten, wäre vor dem 12. Jahrhundert erbaut worden und die Krypta datiere vom 9. Jahrhundert. Sie bildet ein lateinisches Kreuz mit 3 Schiffen und zwei Reihen Pfeiler. Im Glockenturm kann man eine sehr alte, römische Inschrift erkennen, die aus der Zeit von Kaiser Probus (279) stammen würde.

Dieses bemerkenswerte Bauwerk ist ohne Zweifel einen Besuch wert, und wäre es nur zur Bewunderung der Chorstühle, des Taufbeckens und des Weihwasserkessels, die aus dem 12. Jahrhundert sein sollen. Auch befinden sich dort interessante Grabsteine, namentlich der aus schwarzem Marmor, der die Gebeine von Rasse von Celles und seiner Gemahlin enthalten.

Die sogenannte Einsiedlerkapelle wurde auf der Grabstätte des Heiligen Hadelin erbaut, nahe der Höhle, in der er sich zurückgezogen hatte. Bis 1789 bewohnten die Eremiten, die dem Dienste der Kirche von Celles ergeben waren, die Einsiedelei, deren Herkunft auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. Durch die Gräfin Hadelin de Liedekerke, die Baronin Isabelle de Doppf wurde alles 1850 restauriert.

Auf der kegelförmigen Hochebene erhebt sich die fünfeckige Burg von Vêves, flankiert von fünf Wachtürmen mit Schiesschachten. Sie ist das bemerkenswerteste Beispiel der Militärarchitektur des 14. Jahrhunderts in Belgien. Der Überlieferung nach würde ihr Ursprung auf Pepin von Herstal (685) zurückgehen. Von den Normannen wurde sie im Jahre 1200 zerstört; 1230 baute man an gleicher Stelle eine wirkliche Festung, die bis Ende des alten Regims mit Schlangenlinienmuster verziert war. Aufeinander folgende Ausbesserungen veränderten vor allem die inneren Partien zur Zeit der Renaissance wie der alte Balkon im Hof beweist. Die Nordseite schmückt eine herrliche Leuchte, die eine uralte Uhr enthält. Die Burgkapelle wurde während der deutschen Besatzung von 1914 – 1918 zerstört.

Gegenüber der alten Ritterburg erhebt sich das Schloss von Noisy, das ehemals nur ein Gutshof war, abhängig von der Herrschaft von Celles, und 1792 von den Besitzern als Unterschlupf auserwählt, um Zuflucht vor den Revolutionären zu finden. Die Bewohner von Noisy fanden Gefallen daran und liessen Ende des 19. Jahrhunderts das prächtige Schloss erbauen, auch Schloss von Miranda genannt.

Die Quelle, die den Bach von Conjoux bildet, verdankt dem Heiligen Hadelin ihren legendären Ursprung und trägt noch immer den Namen: Heiliger Hadelin Brunnen; damals war es ein Wallfahrtsort für Kinderkrankheiten.

Dieses Dorf, eines der 22 schönsten Orte der Wallonie, ist ein beliebtes und ruhiges Ziel für Sommeraufenthalte. Naturschönheiten sind reichlich vorhanden und zahlreiche Wanderwege durchqueren das Dorf.

Der Weiler Gendron legt Zeugnis ab von menschlichen Spuren zu vorgeschichtlicher Zeit: die Höhle von Gendron, von den Einheimischen ‚Loch der Erdgeister’ genannt, war Grabstätte im Steinzeitalter. 17 Skelette wurden hier gefunden. Die Bewohner Gendrons hätten den Ruf von ‚marauds’ (Halunken) gehabt.



Teilen

Mehr unter:


Follow Us






Der Himmel über Val de Lesse

Rochefort [ 21-11-2017 - 05:22 ]