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Celles, ein der « Schönsten Dörfer der Wallonie»

 

Celles, ein der « Schönsten Dörfer der Wallonie»

  

   


 

 

Celles, eines der schönsten Dörfer der Wallonie

Wissen Sie?

Celles kommt aus dem lateinischen  cella, Zelle , und verdankt , der Sage nach, seinen Namen dem Heiligen Hadelin (617 – 690), aus Guyenne gebürtig. Nach langem Herumreisen, bei dem er für eine Zeit vom Heiligen Remacle, Gründer der Abtei von Stavelot, begleitet wurde, zog sich der Heilige Hadelin in eine Höhle inmitten der Wälder zurück. Es gesellten sich mehrere Persönlichkeiten, die von seinem Ruf der Heiligkeit angezogen wurden, zu ihm. Die Zellen, die die Begleiter des Heiligen erbauen liessen, um dort zu leben, gaben dem Dorf seinen Namen.  


Die Kirche von Celles, im frühromanischen Stil und vortrefflich erhalten, wäre vor dem 12. Jahrhundert erbaut worden und die Krypta datiere vom 9. Jahrhundert. Sie bildet ein lateinisches Kreuz mit 3 Schiffen und zwei Reihen Pfeiler. Im Glockenturm kann man eine sehr alte, römische Inschrift erkennen, die aus der Zeit von Kaiser Probus (279) stammen würde.

 Dieses bemerkenswerte Bauwerk ist ohne Zweifel einen Besuch wert, und wäre es nur zur Bewunderung der Chorstühle, des Taufbeckens und des Weihwasserkessels, die aus dem 12. Jahrhundert sein sollen. Auch befinden sich dort interessante Grabsteine, namentlich der aus schwarzem Marmor, der die Gebeine von Rasse von Celles und seiner Gemahlin enthalten. 


Man kann dort auch die Burg von Vêves besichtigen : Lehngut von Pipin von Herstal seit Ende des VII Jahrhunderts.  Im Laufe der Jahrhunderte veränderte  sie sich zur Festung, ein wahrer Horst inmitten der Wälder. Von pentogonaler Form und versehen mit 6 spitzen Tümen, ist die Burg von Celles-Vêves ein wirkliches Beispiel  militärischer Baukunst des XIV ten Jahrhunderts.


Nicht zu vergessen ist auch der Panzer , vom Typ Panther, sowie die Gedenksäule welche daran erinnert  das dort die 2te Deutsche Panzerdivision durch die 2te Amerikanische Panzereinheit und der 3ten Britischen Panzerdivision gestoppt wurde.


Einsiedelei Sankt Hadelin  

Seit dem Verlassen der Mönche in 1338, wurde der höher gelegene Hügel der Kirche durch Einsiedler bewohnt, sie sollten dort , wo Sankt Hadelin wohnte, beschützen. Ende des XVIII Jahrhunderts bauten die Grafen von Liedekerke-Beaufort dort ein Nonnenkloster welches 1973 aufgelöst  wurde. Die Kapelle sowie die Kellerräume werden jetzt als Touristenzentrum benutzt mit einem kleinen Museum des einheimischen Lebens und einem Cyberzentrum über die schönsten Dörfer de Wallonie. 

Einheimische Spezialitäten : Fleischgefüllte  Maultaschen  von Celles und  die Cuvée Saint-Hadelin  (Bier)

     
 

     
 

Kontakte :

Tourisme et Culture de Celles
Rue Saint-Hadelin, 12 5561 Celles

T. 0032(0)82/66.62.67
Mail : tourisme.hoyet@hotmail.com
URL : www.beauxvillages.be

     
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